Kursdetails
Vortrag der Reihe "Stadtgeschichte am Abend" "In schönster Festesstimmung". Vom Schützenfest zum Volks- und Heimatfest Kaarster Schützenvereine 1933-1945
| Kursnr.: | 261-16004 |
| Beginn: | Di., 21.04.2026, 19:00 - 21:00 Uhr |
| Dauer: | 1 x Termindetails siehe unten |
| Gebühr: | 0,00 € |
| Kursleitung: |
Dr. Britta Spies
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| Status: |
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Info:
Anmeldung nicht erforderlich.
Die Vortragsreihe "Stadtgeschichte am Abend" nimmt Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie begleitet die wissenschaftliche Erforschung der Kaarster Stadtgeschichte von 1918 bis 1949 und macht sie für die Zuhörer*innen erfahrbar.
In loser Folge werden lokale und auswärtige Fachreferent*innen Themen zur Geschichte der Zwischen- und frühen Nachkriegszeit aus lokaler, regionaler und nationaler Perspektive beleuchten. Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Stadtarchivs Kaarst, des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte und der vhs Kaarst-Korschenbroich.
Die Schützenbruderschaften sind die ältesten „Vereine“ in Kaarst. Ihre Ursprünge reichen bis in das Mittelalter zurück. Die traditionelle Kirmes und das Schützenfest waren und sind als fester Termin im Kalender eines jeden Kaarsters eingetragen. Für viele stellen sie den gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres dar. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sahen sich die Bruderschaften mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Zunächst führten Kriege und militärische Besatzungen zu Unterbrechungen und Einschränkungen des Vereinslebens. Die schwerste Belastung brachte jedoch die Zeit des Nationalsozialismus: Aus weltanschaulichen Gründen wurden die kirchlich geprägten Schützenfeste verboten. An ihre Stelle setzten die Nationalsozialisten ein weltlich orientiertes „Volks- und Heimatfest“, das den religiösen Charakter der Bruderschaften bewusst verdrängen sollte.
Die Referentin Dr. Britta Spies ist Leiterin des Rheinischen Schützenmuseums Neuss, der Referent Dr. Ansgar S. Klein ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stadtarchivs Kaarst.
Eine Veranstaltung in der Reihe "Stadtgeschichte am Abend" in Kooperation zwischen Stadtarchiv Kaarst, LVR-ILR und vhs.
Keine Anmeldung erforderlich.
In loser Folge werden lokale und auswärtige Fachreferent*innen Themen zur Geschichte der Zwischen- und frühen Nachkriegszeit aus lokaler, regionaler und nationaler Perspektive beleuchten. Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Stadtarchivs Kaarst, des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte und der vhs Kaarst-Korschenbroich.
Die Schützenbruderschaften sind die ältesten „Vereine“ in Kaarst. Ihre Ursprünge reichen bis in das Mittelalter zurück. Die traditionelle Kirmes und das Schützenfest waren und sind als fester Termin im Kalender eines jeden Kaarsters eingetragen. Für viele stellen sie den gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres dar. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sahen sich die Bruderschaften mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Zunächst führten Kriege und militärische Besatzungen zu Unterbrechungen und Einschränkungen des Vereinslebens. Die schwerste Belastung brachte jedoch die Zeit des Nationalsozialismus: Aus weltanschaulichen Gründen wurden die kirchlich geprägten Schützenfeste verboten. An ihre Stelle setzten die Nationalsozialisten ein weltlich orientiertes „Volks- und Heimatfest“, das den religiösen Charakter der Bruderschaften bewusst verdrängen sollte.
Die Referentin Dr. Britta Spies ist Leiterin des Rheinischen Schützenmuseums Neuss, der Referent Dr. Ansgar S. Klein ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stadtarchivs Kaarst.
Eine Veranstaltung in der Reihe "Stadtgeschichte am Abend" in Kooperation zwischen Stadtarchiv Kaarst, LVR-ILR und vhs.
Keine Anmeldung erforderlich.
Kaarst, vhs-Haus, Raum E20
Am Schulzentrum 18
41564 Kaarst
Am Schulzentrum 18
41564 Kaarst
| Datum | Uhrzeit | Ort |
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Datum:
21.04.2026
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Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
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Wo:
Am Schulzentrum 18,
Kaarst, vhs-Haus, Raum E20
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